Anna schreibt an Mister Gott. Neues von Anna über Gott und by Fynn

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Mich jedenfalls. Wie findest Du denn Deine Verwandten? Ich sag's bestimmt nicht weiter. Hauptsache, ich hör mal was von Dir. Die Gwendolyn aus der Blakerstreet hat gesagt, da kannste lange warten, Anna. Weil, den gibt es gar nicht, der ist nur so eine Erfindung. Das weiß sie von ihrem Vater. 52 Blödsinn, hab ich gesagt. Eine Erfindung ist was ganz anderes. Fynn seine Dampfmaschine ist eine Erfindung, aber Mister Gott ist doch keine Dampfmaschine oder so was. Stimmt's? Und die Nancy aus meiner Klasse hat noch was viel Schlimmeres über Dich gesagt, nämlich daß Du schon lange gestorben bist.

Millie, Sally und Cory wohnten am Ende unserer Straße in dem Haus mit der roten Laterne, das ein ganzes Stück größer und feudaler war als unseres. Dort arbeiteten sie auch. Die drei und noch ein paar andere Mädchen, ziemlich hübsche übrigens. Daß sie mir immer zuwinkten, wenn ich am Haus vorbeiging, mochte Anna gar nicht. Dabei war Cory zum Beispiel nicht nur zu mir, sondern auch zu Anna nett. Die zwei waren sogar ein bißchen befreundet. Das heißt, solange Cory mir nicht zuwinkte . . Cory sagte, Anna sei für sie wie eine kleine Schwester und Anna werde es hoffentlich mal besser haben als sie und nicht so hart arbeiten müssen.

Und 31 deshalb haben alle so gelacht. Die Engel haben auch gelacht und sind wieder weggeflogen. Und ich hab gedacht, einfach nur komisch ist das gar nicht, es ist auch ein bißchen ernst oder noch mehr als ein bißchen. Vielleicht war es doch schön, wenn manches nur einmal war, nur ein einziges Mal. Zum Beispiel frieren müssen. Nur einmal, damit man merkt, wie das ist. Und wenn man's weiß, dann ist's genug. Weil, dann freut man sich noch viel mehr an allem, was warm macht: die Sonne und mein Bett und wenn Fynn mich von sein Grogpunschglühwein trinken läßt.

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