Ältere Arbeitnehmer in der Industrie Nordrhein-Westfalens: by Paul Kaser (auth.)

By Paul Kaser (auth.)

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Fundamentale Wechselkursprognose mit Neuronalen Netzen: Traditionelle versus neuere Ansätze zur Wechselkursbestimmung

Neuronale Netze werden zunehmend für Anwendungsgebiete in der Finanzwirtschaft eingesetzt. Eine Anwendungsmöglichkeit besteht in der Prognose von Wechselkursen mit Hilfe primary orientierter Wechselkurstheorien. Günter Grimm analysiert, ob neuere quantitative gegenüber klassischen Verfahren zu besseren Ergebnissen bei der Wechselkursprognose führen.

Der neue Bankkunde: Wie bemühen sich die Kreditbanken um den „Kleinen Mann“?

Die vorliegende Veröffentlichung ist das Ergebnis einer Untersuchung über eine Neuorientierung der Geschäftspolitik der Kreditbanken in der Bundes­ republik Deutschland und in England. Die Arbeit wurde von meinem hochverehrten Lehrer, Herrn Professor Dr. Ru­ dolf Meimberg, angeregt und durch wertvolle Hinweise gefördert.

Biographie und Alter(n) auf dem Land: Lebenssituation und Lebensentwürfe

Das Buch untersucht die Lebenssituation von alten Menschen auf dem Land mit Methoden der Biographieforschung. Entgegen idyllischen Vorstellungen über problemloses Altern auf dem Land legen die rekonstruierten Biographien schwierige und riskante Lebensentwürfe offen. adjust auf dem Land stellt sich als Leben in Ungleichzeitigkeiten dar.

Brennpunkte der Schizophrenie: Gesellschaft — Angehörige — Therapie

Der vierte Band der erfolgreichen Buchreihe "Aktuelle Probleme der Schizophrenie" behandelt Aspekte der Psychiatrie, die gegenwärtig im Brennpunkt der Diskussion stehen. Führende Autoren aus dem gesamten deutschen Sprachraum und den ehemaligen Ostblockländern nehmen Stellung zu folgenden Themen: • die Pathomorphose der Schizophrenie unter sich ändernden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen • die Rolle der Angehörigen auf den Krankheits- und Therapieverlauf schizophrener Patienten • die Bedeutung der Psychopharmakatherapie in der Betreuung schizophrener Menschen • Freie Vorträge • Neuroleptika - RISPERIDON • Forensisch-psychiatrische Themen

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Das Alter sieht BODAMER in der technischen Welt also vor ganz neue Probleme gestellt, denn in ihr gilt der alte Mensch nur als alt, d. h. nicht mehr brauchbar. Eine dem Alter zugeordnete Würde findet keine Anerkennung mehr; die Stellung des Alters als etwas Verehrungs würdiges, Respektheischendes und Erfahrungvermittelndes hat sich zum Wertlosen, Geduldeten oder schlicht Übersehenen verschoben - eine Entwicklung, die BODAMER für die allgemeine »Gier zur Verjungendlichung« verantwortlich macht. »Alt« bedeutet im technischen Bewußtsein ein negatives Urteil, so daß niemand mehr wahrhaft alt sein will.

Der derzeitigen Tätigkeit gezogen werden. Es ergab sich, daß die älteren Arbeiter, die wegen Krankheit oder zu großer Anstrengung ihren Arbeitsplatz aufgegeben hatten, zu 65% zu Tätigkeiten übergewechselt waren, die in ihrem Niveau und Verantwortungsgrad beträchtlich gegenüber dem früheren Arbeitsplatz abfielen: Arbeitnehmer, die den Arbeitsplatz innerhalb des Betriebes gewechselt haben Arbeiter Niveau und Gründe für Umsetzung Verantwortungsgrad gegenüber Krankheit, Sonstiges früherer Tätigkeit Anstrengung gestiegen gleich geblieben gesunken keine Angabe Angestellte Insgesamt Insgesamt [%1 [%1 [%1 [%1 6 29 65 54 24 19 3 22 27 50 1 63 29 100 100 100 100 8 Schon wegen der »Empfindsamkeit« älterer Menschen, die nach den Angaben der Meister und Betriebsleiter mit zunehmendem Alter am Arbeitsplatz erkennbar wird, ist es unwahrscheinlich, daß viele alte Arbeiter freiwillig eine weniger verantwortungsvolle Arbeit übernehmen, ohne durch den Gesundheitszustand dazu gezwungen zu sein.

Dieser Gesichtspunkt ist wahrscheinlich auch bei den Angestellten zu beachten, deren Aussagen über die Einordnung des neuen Arbeitsplatzes ein so positives Bild vermitteln. Wäre eine solche Korrektur bei den Aussagen der Angestellten nicht erforderlich, dann berechtigten die entsprechenden Tabellierungen zu dem Schluß, daß die Tendenz besteht, gewerbliche Arbeitnehmer nach dem 58. Lebensjahr qualitativ niedriger, Angestellte dagegen qualitativ höher einzustufen. Das Altern wirkte sich demnach auf körperliche Tätigkeiten vorwiegend hemmend, auf geistige Tätigkeiten vorwiegend fördernd aus.

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